DE
EN

Mehr Spielspass inklusive

MEHR SPIELSPASS INKLUSIVE

Die Steuerung heutiger Modell-Lokomotiven beschränkt sich nicht nur auf die elementaren Fahrfunktionen wie Vorwärtsfahrt, Fahrtrichtungswechsel und Rückwärtsfahrt. Die meisten der heute angebotenen Lokomotiven bieten auch schaltbare Lok-Funktionen. Bis zu 16 dieser Lok-Funktionen können - wenn das entsprechende Modell so viele Funktionen bietet - mit der MS 2 geschaltet werden.

Hierzu benutzt man die 8 Funktionstasten, die sich auf der linken und rechten Seite des Bildschirms der Mobile Station befinden. Die linken vier sind von oben nach unten gesehen für die Funktionen f0, f1, f2 und f3 zuständig. Die rechten 4 Funktionstasten sind für die Funktionen f4, f5, f6 und f7 da. Wie bei einer PC-Tastatur gibt es auch bei der Mobile Station eine sogenannte Shift-Taste. Diese wird auch als Umschalttaste bezeichnet. Wird diese Taste gedrückt, haben die Tasten auf der Mobile Station zum großen Teil eine andere Wirkung. Bei den Funktionstasten schalten diese auf eine andere Auswahl an Funktionen um. Die linken 4 Tasten steuern bei gedrückter Shift-Taste die Funktionen f8, f9, f10 und f11, während die rechten Funktionen die Funktionen f12, f13, f14 und f15 schalten.

Jeweils neben diesen Tasten sind auf dem Bildschirm auch gegebenenfalls kleine Zeichen, die uns helfen zu erkennen, welche Funktion geschaltet wird und welchen Zustand diese hat. Diese Zeichen werden auch als Icons bezeichnet. Dieser Begriff stammt, wie viele Ausdrücke in der Computertechnik, aus dem Englischen und heißt auf Deutsch „Symbol“.

Befindet sich neben der Taste kein Icon, kann dies zwei Ursachen haben. Entweder hat das Modell gar keine entsprechende Funktion, oder es wurde kein entsprechendes Symbol eingerichtet.

Die komfortabelste Einrichtung dieser Icons bieten die mfx-Lokomotiven. Beim Anmelden an der Mobile Station teilen diese nämlich dem Gerät mit, wie viele Funktionen vorhanden sind und welches Symbol dafür eingerichtet ist.

Die Situation bei Märklin-Loks mit fx-Decoder ist hier hingegen auf eine andere Art geregelt. Diese Modelle werden am besten über die Datenbank in der Lok-Liste eingerichtet. Denn in diesem Datensatz aus der Datenbank ist nicht nur der Name des Modells und die eingestellte Adresse ab Werk hinterlegt, sondern auch alle notwendigen Informationen zu den vorhandenen Funktionen. Auch bei diesen Modellen muss man sich daher auch häufig nicht um die richtigen Icons für die Funktionsleisten kümmern.

Etwas anders sieht es bei DCC-Loks aus. Diese werden üblicherweise manuell angelegt. Dann muss man gegebenenfalls die Funktionssymbole selbst einrichten. Dies erfolgt in dem Untermenü „Lok bearbeiten“.

Tipp: Bei DCC-Loks kann es daher von Vorteil sein, die Lok-Karten als Speichermedium zu nutzen. Auf diese Lok-Karten kann man alle eingestellten Daten wie Datenformat des Decoders, eingestellte Adresse, ausgewähltes Lok-Symbol, Name des Modells und eben alle Informationen zu den Lok-Funktionen abspeichern. Für jede Lok benötigt man dann eine eigene Lok-Karte. Diese Lok-Karten werden als Set mit fünf Karten unter der Artikelnummer 60135 im Märklin-Sortiment angeboten.

Wer an seiner Märklin-Lok mit fx-Decoder sehr viele Änderungen gegenüber den ursprünglichen Einstellungen in der Datenbank vorgenommen hat, kann hier natürlich auch gerne eine Lok-Karte nutzen, um diese Daten zu speichern und so auf einem anderen Gerät übernehmen. Auch die Daten einer mfx-Lok kann man auf eine dieser Lok-Karten übernehmen. Dies bringt aber in der Regel keinen zusätzlichen Vorteil, da diese Daten ja im Decoder zusätzlich gespeichert sind und so beim Anmelden an einem anderen System automatisch zur Verfügung stehen.

Modellbahnspiel macht mit einem Spielpartner zusammen häufig mehr Spaß. Auch dies wird von der Mobile Station unterstützt. Was beim Betrieb mit 2 Mobile Stations zu beachten ist, werden wir uns in der nächsten Ausgabe etwas genauer ansehen. Bis dahin  weiterhin viel Spaß mit Eurer Märklin Modelleisenbahn.