DE
EN

Die letzten Lücken werden gefüllt

MOBILE STATION - DIE LETZTEN LÜCKEN WERDEN GEFÜLLT

Am faszinierendsten ist sicherlich, wenn mfx-Loks sich wie per Geisterhand selbst an der Mobile Station anmelden. Märklin fx-Loks sind auch recht bequem über die integrierte Datenbank in die eigene Lokliste aufgenommen. Aber was machen wir mit all den anderen Modellen, die nicht über diese beiden Methoden eingerichtet werden können?

Hier funktioniert als Alternative auf jeden Fall das manuelle Anlegen des Modells. Dies ist vergleichbar mit den Kontaktdaten einer Freundin oder eines Freunds, die man im eigenen Smartphone eingerichtet hat. Genauso werden alle wichtigen Daten einer Lok in der Lokliste eingerichtet. Der Aufwand scheint zuerst natürlich etwas höher zu sein. Aber wenn dieser Eintrag anschließend jederzeit zur Verfügung steht, ist es genau die Hilfe, die man nicht vermissen möchte.

Zum manuellen Anlegen geht man zuerst auf einen freien Platz in der aktiven Lokliste. Durch gleichzeitiges Drücken der Shift- Taste und der Taste mit dem Loksymbol kommen wir in das Fenster „neue Lok“. Bis hierhin stimmt die Vorgehensweise mit dem Einrichten über die Datenbank überein. Jetzt wählen wir aber den Unterpunkt „Manuell anlegen“. Im folgenden Schritt wählen wir zuerst, was für ein Lokdecodertyp in dem Modell eingebaut ist. Folgende Einträge stehen zur Wahl:

MM2 – Codierschalter

MM2 – programmierbar

DCC

Der Eintrag „MM2 – programmierbar“ generiert das gleiche Digitalsignal zum Fahren einer fx-Lok wie der Eintrag „MM2 – Codierschalter“. Er bietet eben nur zusätzlich die Option an auf Wunsch auch elektronisch bestimmte Einstellungen wie die Adresse, die Höchstgeschwindigkeit, die Anfahr- und Bremsverzögerung etc. vorzunehmen.

Um an diesem Punkt die richtige Wahl zu treffen, sollte man gegebenenfalls zuerst einmal einen Blick in die Anleitung der Lok oder des nachgerüsteten Decoders  werfen. Dort wird beschrieben, auf welches Format die Elektronik reagiert.

Im folgenden Schritt stellen wir die Adresse ein, auf die der Decoder eingestellt ist. Du kennst die Adresse nicht? Auch hier kann ein Blick in die Anleitung weiterhelfen. Bei Decodern mit Codierschaltern kann man auch das Gehäuse der Lok abnehmen und auf dem Decoder nachschauen, in welcher Position sich die Adress-Schalter befinden. In der zugehörigen Anleitung kann man dann nachsehen, für was für eine Adresse diese Stellung  der Codierschalter steht.

Bei programmierbaren MM2-Decoder kann man auch einfach eine x-beliebige  Adresse einstellen. Nachher geht man dann hin, und programmiert mit dem neuen Eintrag einfach in den Decoder die gewünschte Adresse. Auch dann ist das Ergebnis deckungsgleich mit den eigenen Wünschen.

Nach der Adresse stellen wir den Namen des Modells Buchstabe für Buchstabe ein. Auch Zahlen oder bestimmte Sonderzeichen können ausgewählt werden. Der Name sollte in der Länge so gewählt werden, dass er in das Display der Mobile Station passt. Und eine doppelte Namensvergebung ist nicht möglich. Die MS 2 fügt dann ähnlich wie bei den Namen von Königen einfach eine Zahl hintendran. Das erste Modell heißt dann BR 185, das zweite BR 185(2) usw. Der Name kann aber später immer wieder geändert und angepasst werden. Wer daher schnell einen Eintrag braucht, kann diesen Punkt einfach überspringen und später falls notwendig ergänzen. Der Standardname heißt übrigens „ABC“.

Jetzt fehlt nur noch die Auswahl des passenden Loksymbols. Egal ob Dampf- Diesel-, Elektro-Lok oder Triebwagen. Für jedes Fahrzeug gibt es ein passendes Bild, das die spätere Identifikation erleichtert. Dies ist auch dann hilfreich, wenn ein Freund oder Freundin einmal mitspielt. Die können dann die Modelle sicherlich leichter zuordnen.

Alle Loks sind jetzt eingerichtet. Dann wird es jetzt auf jeden Fall Zeit, dass wir die Steuerung der Mobile Station näher erleben. Wobei wir auch einige versteckte Funktionen aufspüren werden, die nicht sofort zu erahnen sind. Bis dahin viel Spaß mit Eurer Märklin Modelleisenbahn.