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Bahnschwelle

Ohne sie kommt kein Gleis aus: Die Bahnschwelle. Sie ist ein Teil des Gleises, der die Schienen trägt und deren Belastungen auf den Gleis-Unterbau überträgt und verteilt.

 

AUFGABE

Wusstest du schon, dass alleine in Deutschland rund 54 Millionen Bahnschwellen verbaut sind. Immerhin gilt es ja auch eine Strecke von über 35.000 Kilometer zu befahren. Die Schwellen haben noch eine weiter sehr wichtige Aufgabe. Die auf ihr befestigte Schiene soll nämlich fixiert werden. Dadurch wird die Einhaltung der Spurweite sichergestellt.

 

MATERIALIEN

Die Eisenbahnschwellen sind im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt worden. Dabei sind verschiedene Materialien benutzt worden. Die Häufigsten sind:

  • Stahl (Querschwelle und Bauform Y)
  • Weichholz (Kiefer und Lärche)
  • Hartholz (Buche und Eiche)
  • Spannbeton Kunststoff
  • Kunststoffe

 

GRÖSSE

Eine Spannbetonschwelle vom Typ B 70 – benannt nach dem verwendeten Betontyp und dem Einführungsjahr - haben eine Länge von 2,6 Metern und ein Gewicht von ca. 300 Kilogramm pro Stück.

 

Fotos: Ben Scherjon, Michael Meding
Die Y-Form siehst du links – rechts siehst du Querschwellen.