Kohle aus Polen
Polen ist in Europa der größte Produzent von Steinkohle. Diese spielt auch bei der Energieversorgung des Landes eine tragende Rolle.
Die Bedeutung der Kohle
Durch den massiven Abbau von Kohle spielt der Transport mit der Bahn schon lange eine große Rolle. Von der Masse her ist es eine der wichtigsten Waren, die auf polnischen Schienen transportiert wird. Hierfür braucht man sehr starke Maschinen, die den Anforderungen gerecht werden. Die wichtigsten Abnehmer für die polnische Steinkohle in der EU sind Deutschland, Finnland, Großbritannien, Österreich, Tschechien und Frankreich.
Starker Dieselsound auf dem C-Gleis
Passend zum Thema gibt es von Märklin eine BR 232 (Art.Nr. 36426) der PCC Rail aus Polen. Diese Diesellok zieht die schwersten Kohlezüge von Polen nach Deutschland und den Niederlanden. Sie hat nicht nur eine besonders schöne Farbe, sondern verfügt außerdem über zuschaltbare Geräusche, wie zum Beispiel das Diesellok-Fahrgeräusch. Das ist bei einer Ludmilla auch schwer beeindruckend.

Wie entsteht Kohle?
Vor ca. 300 Millionen Jahren war es auf der Erde sehr warm und feucht. Daher wuchsen Pflanzen besonders gut. Wenn diese abstarben, versanken sie in den Sümpfen. Bakterien setzten dann in der sauerstoffarmen Umgebung Veränderungen der Pflanze in Gang. Als nächstes fanden chemische Prozesse statt, darunter die sogenannte Vertorfung. Zu guter Letzt überlagerten Gesteinsschichten die Pflanzenansammlung, so dass der Druck und die Temperatur stiegen. Zusammengefasst kann man also sagen: Für Kohle braucht es Druck, Temperatur und sehr viel Zeit.






