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Feuerwehr

TATÜTATA - DIE FEUERWEHR IST DA!

Die Feuerwehr ist ein faszinierendes Thema. Wir sehen uns gemeinsam die spannendsten Aspekte und Bereiche an. Die Feuerwehr eine kleine Länderauswahl:

 

Anzahl Feuerwehren

Aktive

Anteil Freiwillige %

USA

ca. 30.000

ca.1.2 Mio.

72

Deutschland

ca. 23.000

ca. 1.0 Mio.

94

Österreich

ca. 4.800

ca. 0,25 Mio.

99

Schweiz

ca.1.300

ca. 90.000

99

WAS IST EIN LÖSCHZUG?

Dabei handelt es sich nicht unbedingt um einen Zug auf Schienen. Der Löschzug ist eine Einheit aus mehreren Wagen, die zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. In Deutschland besteht ein Zug aus etwa 20 Einsatzkräften in 2 Gruppen. 

 

DER LÖSCHZUG AUF SCHIENEN

Ein Löschzug oder Rettungszug ist ein schienengebundenes Rettungsmittel und Mittel im Katastrophenschutz.

Die Rettungszüge dienen dazu Güter oder Personen zu retten. Ein Löschzug hingegen ist für die Brandbekämpfung in der Nähe von Bahnanlagen zuständig. Ebenso wird er zur Bekämpfung von ausgelaufenen gefährlichen Stoffen, insbesondere Mineralölprodukten eingesetzt.

Diese Art von Zügen gibt es schon sein dem Beginn der Eisenbahnzeit. Am Anfang mussten diese Züge entgleiste oder verunfallte Lokomotiven bergen.

Heute sind auf Rettungsdienst und Katastrophenschutz spezialisierte Zuggarnituren unverzichtbarer Bestandteil der Rettungskette auf den Schienen.

Bei älteren Rettungszügen bestehen die Wagen aus ehemaligen Personenwagen, die speziell umgebaut worden sind. Viele Rettungszüge verfügen über Niederflurwaggons, die mit Feuerwehrfahrzeugen beladen werden können, um so auch bei schlechten Zufahrtsverhältnissen (Straßenanbindung, Witterung) schnell vor Ort zu sein.

TUNNELRETTUNGSZÜGE

Eine besondere Art von Lösch- und Rettungszüge ist der Tunnelrettungszug. Durch den immer umfangreichen Tunnelbau benötigt man auch verstärkt spezielle Fahrzeuge, die schnell vor Ort sein können. Durch die enorme Länge von einigen Tunneln stoßen die normalen Löscheinsätze an ihre Grenzen.

Bei Einsätzen in Tunnels bietet das Containersystem moderner Rettungszüge Schutz vor Hitze, Gasen und Rauch. Die Container verfügen über Luftvorrat und -reinigung, Mannschaften sowie Gerettete können darin einige Stunden lang mit Atemluft versorgt werden. Darüber hinaus können Menschen auch in Sanitätseinheiten versorgt werden. Ebenso können große Mengen an Löschmittel transportiert werden. Vorne an der Spitze des Zuges befinden sich Löschroboter. Die können dann ferngesteuert an den Brandherd heran.
 

FÜR KLUGE KÖPFE

Eine Statistik über Brände in Deutschland besagt, dass alle zwei Minuten ein Brand ausgelöst wird.

OHNE GEHT ES NICHT

Das wohl bekannteste Ausrüstungsstück bei der Feuerwehr ist sicherlich der Feuerwehrschlauch. Ohne ihn geht es gar nicht. Der Feuerwehrschlauch hat die Aufgabe, das Löschmittel Wasser oder Wasser/Schaum-Gemische zum Feuer zu befördern. Es gibt zwei wichtige Arten von Schläuchen. Saugschläuche saugen die Flüssigkeit an und befördern ihn durch Unterdruck. In Druckschläuchen werden Wasser oder Wasser-Schaumgemische durch den Schlauch gepresst. 

MÄRKLIN

Die spannende Welt der Brandbekämpfung gibt es auch von Märklin Start up mit der Startpackung „Feuerwehr“ (Art. 29752). Die Feuerwehrlok, der Niederbordwagen zum Transport einer Feuerwehr-Drehleiter, der Rungenwagen mit Einsatzzentrale und der Kesselwagen „Löschwasser“ der DB garantieren absoluten Nervenkitzel.

KINDERFEUERWEHR

In so genannten Minifeuerwehren – oftmals auch Bambini-Feuerwehren oder Kinderfeuerwehren genannt – wird Kindern ab vier Jahren spielerisch das richtige Verhalten in Gefahrensituationen vermittelt.

In Rheinland-Pfalz und in Hessen ist der Eintritt in eine solche Kinder-, Mini- oder Bambini-Feuerwehr auf öffentlich-rechtlicher Basis per Gesetz ab 6 Jahren möglich.

JUGENDFEUERWEHR

Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendabteilung in einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Deutsche Jugendfeuerwehr (kurz DJF) ist die Jugendorganisation innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes. Die Jugendfeuerwehrarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr vorzubereiten, sodass sie nach Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen bei entsprechendem Alter und Qualifikation in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt werden können. Sie dürfen jedoch bis zu einem bestimmten Alter nicht in den Gefahrenbereich von Feuerwehreinsätzen aktiv werden.