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Containerterminal

DER UMSCHLAGBAHNHOF

Du weißt bestimmt, dass ein Umschlagbahnhof auch als Güterbahnhof bezeichnet wird. Hier werden Güter nicht nur abgesendet oder empfangen, sondern auch auf dem Transportweg zwischen der Bahn und einem anderen Verkehrsmittel wie Schiff oder Lkw umgeladen. Da der Löwenanteil der Güter in Containern transportiert wird, trägt ein Umschlagbahnhof oftmals den Namen Containerbahnhof.

 

HINTERGRUNDWISSEN

In Deutschland werden die meisten Umschlagbahnhöfe von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS, einer Tochter der Deutschen Bahn, betrieben. Diese unterhält insgesamt 22 dieser Anlagen in Deutschland. Die elf größten dieser Terminals können mindestens vier Güterzüge gleichzeitig mit einer Länge von über 600 m abfertigen.

Ein Umschlagbahnhof teilt sich in verschiedene Bereiche auf. Zentral sind die Umschlaggleise. Neben diesen befindet sich ein Lagerbereich und ein Verkehrsbereich für Lkws. Daneben existieren noch Einfahrt-, Ausfahrt- und Umfahrungsgleise für die Güterzüge. Der Umschlag der Ladungseinheiten geschieht horizontal per Flurförderanlagen oder vertikal per Portalkränen.

FÜR KLUGE KÖPFE

Seit 1992 gibt es beim Bahnhof München-Riem einen der größten Umschlagebahnhöfe in Deutschland. Er wurde im  Laufe der Zeit ausgebaut und kann nun 350.000 bis 400.000 TEU umschlagen.

Twenty-foot Equivalent Unit (Abkürzung TEU, deutsch: Standardcontainer) ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern verschiedener Größen und zur Beschreibung der Ladekapazität von Schiffen und des Umschlags von Terminals beim Containertransport.

 

SELBER VERLADEN

Von Märklin Start up gibt es ebenfalls einen Containerterminal (Art. 72452). Die Laufkatze kann manuell verschoben werden. Sie verfügt über eine Vorrichtung, mit der die Container zum Verladen angehoben und abgesenkt werden können. Somit bist du dein eigener Verlademeister.  Der gesamte Brückenkran ist auf Rädern gelagert und kann verschoben werden.