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Flyboards

ÜBERS WASSER DÜSEN

Fliegen wie ein Raketenmann, springen wie ein Delfin - mit dem Flyboard schwebst du meterhoch über dem Wasser und zeigst verrückte Akrobatik bis hin zum Salto.
 

VOM JETSKI AUFS FLYBOARD

Das Flyboard wurde 2011 vom Jetski-Weltmeister Franky Zapata entwickelt. Auf der Suche nach einem neuen Nervenkitzel konstruierte der Franzose

mit seinem Team zunächst verschiedene Prototypen. Schließlich gelang ihm die die Entwicklung eines Modells, mit dem er sich aus dem Wasser erheben

und stabil in der Luft halten konnten. Das neue Sportgerät ließ er sich dann umgehend beim französische Patentamt eintragen. Während der Jetski-Weltmeisterschaften in China 2012 wurde das Gerät erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

ALTE TECHNIK - NEU ANGEWENDET

Ein Flyboard wiegt ca. 40 Kilogramm. Auf der Oberseite sind Schlaufen ähnlich einer Wasserski- oder Snowboard-Bindung angebracht, in der die Füße des Benutzers nebeneinander fixiert werden. Der Schlauchanschluss an der Unterseite wird über einen langen Wasserschlauch mit einem Jetski verbunden.

Nach dem Schlauchanschluß wird das Wasser in zwei Teilströme aufgeteilt und durch zwei U-förmige Kanäle um 180° umgelenkt. Etwas weiter außerhalb der Position der Füße tritt das Wasser durch die zwei Düsen aus und erzeugt den Schub, um den auf dem Gerät balancierenden Benutzer aus dem Wasser zu heben. Der Flyboarder steuert das Gerät durch die Fußneigung und je nach Variante auch durch kleinere Düsen an den Händen.
 

ALLER ANFANG IST SCHWIERIG

Die ersten Flugversuche auf dem Flyboard verlangen dem Einsteiger einiges ab! Zum einen brauchst du gute Körperbeherrschung, zum anderen gehört eine gehörige Portion Mut dazu, sich aus dem Wasser zu erheben. Immerhin kann man mit dem Flyboard bis zu 9 Meter über der Wasseroberfläche schweben. Um sich beim ersten Mal voll auf Sportgerät konzentrieren zu können, greifen Neulinge auf die Anfängerversion zurück. Ein Lehrer bedient  den Jetski bedient, sodass man sich das Flyboard konzentrieren kann. Durch die bessere Bewegungsfreiheit erlaubt die Anfängerversion das schnellere Erlernen der Handhabung. Die Profiversion wird nur von Fortgeschrittenen genutzt, die den Jetski über eine Steuerung bedienen und gleichzeitig selbst fliegen.
 

ICH WILL FLIEGEN!

In Deutschland gar nicht so einfach. Denn Flyboards sind, ähnlich wie Jetskis, nicht an jedem Gewässer erlaubt. Es gibt aber einige Erlebnisagenturen, die die Geräte und die entsprechenden Genehmigungen haben.

Auch in internationalen Ferienclubs gehören Flyboards mittlerweile zur Ausstattung. Alles was du mitbringen solltest, ist Badeklamotten und ein Handtuch. Neoprenanzug und Helm werden meist gestellt.