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DB Museum

Das im Jahr 1899 gegründete DB Museum ist das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Weit über 200.000 Besucher aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Außenstellen in Koblenz und in Halle/Saale. Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig und macht sie von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart für Besucher zugänglich. Du kennst bestimmt auch das KIBALA, kurz für Kinder-Bahnland, im DB Museum Nürnberg.
 

NEUE AUSSTELLUNG

Am 8. Juni 2018 öffnete im DB Museum ein neuer Bereich der Dauerausstellung seine Pforten für die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Im Deutschland der zwei Bahnen“ erwartet die Gäste die bundesweit größte Ausstellung zur deutschdeutschen Verkehrsgeschichte nach 1945. Sie erzählt die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Fall der Mauer. Vier Jahrzehnte lang standen sich in Deutschland zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme gegenüber – ein Gegensatz, der auch die Entwicklung der beiden damaligen deutschen Staatsbahnen prägte.

Photos Uwe Niklas

Die Wiedereröffnung des modernisierten Ausstellungsbereichs ist ein neuer, weiterer Höhepunkt im Nürnberger Stammhaus. Hierfür wurde umfassend saniert und umgestaltet. Fast zwei Jahre lang arbeitete das Museumsteam daran. Auf 700 Quadratmetern kommen nun zahlreiche Objekte und Dokumente zum Einsatz, die bisher in Depots und Archiven in ganz Deutschland schlummerten. Dazu gehören etwa nie vorher gezeigte Modelle von Fahrzeugen der DDR-Reichsbahn, das Architekturmodell eines Teils des Berliner Außenrings oder auch kuriose Exponate wie der Schellenbaum des Bundesbahn-Orchesters Wuppertal. Präsentiert werden über 600 Dokumente und Objekte.
 

SCHIENENLEGENDEN „TRANSEUROPEXPRESS“ UND „VINDOBONA“

Ein weiterer Höhepunkt im DB Museum folgte bereits Ende Juli 2018: Mit den wegweisenden Dieseltriebzügen „TransEuropExpress“ (VT 11.5) und „Vindobona“ (VT 18.16) sind seit dem 26. Juli 2018 zum ersten Mal in der Geschichte der Eisenbahn die Legenden der Schiene gemeinsam auf dem Nürnberger Museumsgelände zu sehen. Beide Fernverkehrszüge waren maßgeblich für die Entwicklung des Schienenverkehrs der 1950er und 1960er Jahre in Ost und West. Die luxuriösen Schienenfahrzeuge wurden im Volksmund die oft als „Görlitzer“ (der Dieseltriebwagen der Baureihe VT 18.16) oder „Vindobona“ bezeichnet. Die Bezeichnungen gehen auf den Hersteller (VEB Waggonbau Görlitz) bzw. auf die Streckenbezeichnung der 1957 eingeführten Verbindung zwischen Ostberlin und Wien zurück (Vindobona = Lateinisch für Wien).

Beide Züge können von Dienstag bis Sonntag zu den regulären Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. Sechsmal täglich werden zudem Teile der Innenräume beider Züge für interessierte Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht.
 

TIPP

Du kannst beispielsweise testen, ob das eigene Reaktionsvermögen für eine Einstellung in den Eisenbahnerdienst ausreichen würde.

Mehr Infos findest du unter:
www.dbmuseum.de
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