DE
EN

Airboard Action

AIRBOARD

Wintersport! Da denkst du wahrscheinlich zunächst mal an Skifahren oder Snowboarden. Mühsam zu erlernen, langwierig zu perfektionieren und kostspielig bei der Ausrüstung. Es geht aber auch anders: mit dem Airboard!


Beim ersten Anblick erinnert das Airboard, auch Luftkissen-Schlitten oder Snowbodyboard genannt, an eine Mischung aus Schlauchboot und Luftmatratze. Das TÜV-geprüfte Airboard besteht meist aus extrem strapazierfähigem PVC, das an der Unterseite zusätzlich verstärkt und mit Gleitrillen versehen ist. An der Oberseite mit speziell ausgeformter Liegemulde sind zwei stabile Griffe befestigt. Das Airboard wird meist auf dem Bauch liegend mit dem Gesicht zum Tal gefahren. Diese Position kennst du sehr wahrscheinlich vom herkömmlichen Holzschlittenfahren. Oder von der olympischen Sportart Skeleton, bei der der Fahrer mit dem Kopf voraus einen  Rennschlitten durch den Eiskanal lenkt. Die Form gleicht einem Stück Schweizer Käse: vom hinteren Ende, dem Heck, verjüngt sich die Form des Airboards zur Front, die für bessere Fahreigenschaften nach oben geneigt ist.

 

 

©Foto schneeschuhe.com
©Foto einmalige-erlebnisse.de

STRESSFREI ZUM HANG

Ja, aber werfen wir doch zum Vergleich noch einmal einen hämischen Blick auf Skifahrer und Snowboarder. Jeden Morgen das gleiche Drama: das mühsame Anziehen der kalten, engen Stiefel, das kräftezehrende Schließen der Schnallen, der erschöpfende Transport des sperrigen Sportgeräts zum Lift...Na, dann doch lieber das Airboard! Das wiegt durchschnittlich drei Kilo und ist in aufgeblasenem Zustand etwa 80 bis 120 Zentimeter lang. Neben winterfester Kleidung und dem Airboard benötigst du nur einen Rucksack für den Transport, einen Helm und Protektoren. Die Pumpe zum Aufblasen wird in der Regel mitgeliefert und passt locker in den Rucksack. Auch preislich spielen die Airboards in einer anderen Liga: Einsteigermodelle fangen bei ca. 50 Euro an, für qualitativ-hochwertige und langlebige Spitzenmodelle solltest du rund 300 Euro investieren.

DANN KANN´S JA LOSGEHEN!

Eigentlich sind keine besonderen Vorkenntnisse vorgeschrieben, aber eine kleine Einführung vom Fachmann kann ja nie schaden. Im Einsteigerkurs erklärt dir der Lehrer alle wichtigen Tipps zum Fahren mit dem Lift, den Fahrmanövern auf der Piste und natürlich die Bremstechniken. Das Airboard ist in jeder Situation voll kontrollierbar. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung, gebremst wird durch das Schleifen der Schuhe am Heck. Bei hohen Geschwindigkeiten stellen Könner das Airbord quer. Und die ereichst du schneller als gedacht! 100 km/h sind auf entsprechenden Abfahrten keine Seltenheit. Bitte beachte, daß viele Skigebiete daher keine Schlitten und Airboards auf den üblichen Pisten erlauben. Dafür gibt es aber dann meist reine, ausgewiesene Airboard-Strecken, auf denen du richtig Gas geben kannst.