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Buchvorstellung

Wenn Glühwürmchen morsen — Fantastische Geschichten

von Ralph Caspers
mit Illustrationen von Ulf K.


 

 

 

ImThienemann erschienen
 

 



 

 

 

 

Mein monsterlanges Zick-Zack-Buch: Fang den Schurk -
von Fabian und Christian Jeremies

Im Esslinger Verlag erschienen
 

 



 

 

 

 

Eselin Eveyln - Das beste Erdmännchen der Welt -
von Ulla Mersmeyer 

Der Tag, an dem Eselin Evelyn nach Afrika fuhr, war ein Mittwoch. Die Sonne blinzelte hinter ein paar Wattewölckchen hervor und die Spatzen zwitscherten fröhlich in ihren Verstecken. Auch Bauer Bauke war heute bester Laune. Schon lange freute er sich auf die Bootstour, die er mit seiner Frau Martha für diesen Tag geplant hatte...


Im Thienemann Verlag erschienen
 

 



 

 

 

 

33-neue-3-Minuten-Geschichten
von G.Schöndorf, J.Breitenöder, A.Flad, K.Schlag, M.Krämer, S.Leberer 

Jedes Jahr im Juni schert Bauer Ole seine Schafe. Fast alle Schafe freuen sich darüber. "Endlich werden wir die alte Wolle los!", meint Schaf Frieda. "Die juckt immer so. Vor allem, wenn es warm ist", findet auch Lotte und kratzt sich den Rücken am Weidezaun. Nur Maxi freut sich nicht. Er geht gar nicht gern zum Schaf-Frisör. Da muss man immer so lange warten, und außerdem ist ihm danach meistens kalt. Als der Bauer kommt, stellen sich die Schafe in einer langen Reihe auf. Nur Maxi versteckt sich...


Im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen
 

 



 

 

 

 

Komm mit, wir entdecken den Herbst
von Bianka Minte-König und Hans-Günther Döring 

Im Herbst gibt es im Garten viel zu tun. Hecken schneiden, Rosen anhäufeln, Beete umgraben und mit Mist und Stroh abdecken. Am schönsten ist natürlich die Obsternte. Oma kocht aus den Früchten Gelee und Marmelade. Aus den Kochäpfeln macht sie Apfelmus. Das schmeckt Julia gut zu Kartoffelpuffern...


Im Esslinger Verlag erschienen
 

 



 

 

 

 

33 Drei-Minuten-Geschichten
von Gerswid Schöndorf, Ursula Keicher, Sven Leberer, Antja Flad 

Es ist an einem warmen Sommerabend. Gerade geht der Mond auf. "Na, ich warte schon auf euer Sommerkonzert auf dem Bootssteg!", brummelt er. Da springen die Grillen und Heupferde herab und stimmen ihre Geigen. Die Bienen summen, und die Hummeln brummeln ihren Bass dazu. Die Mäuse piepen, und die Mücken singen, so hoch sie können. Wenn die Eule in der Dunkelheit heranschwirrt, wird es ganz still am See...


Im Esslinger Verlag erschienen
 

 

 

 

 

 

"DAS GROSSE WIMMEL-EI" 
von Barbara Korthues 

So ein Wimmel-Osterei gab es noch nie! Ostern steht vor der Tür und bei den Hasen geht's rund: Eier werden dekoriert, Schokohasen gebaut und der Transport in die ganze Welt vorbereitet. Aber was stellen die Zwillinge Mila und Milo gerade wieder an? Womit ist Häsin Greta beschäftigt und wo steckt Otto, der Faulenzer? Und wer findet das schönste Ei in dieser ganzen Wimmelei? Hier gibt es viel zu sehen und zu erzählen. Viel Spaß beim Suchen und Entdecken!


Im Esslinger Verlag erschienen
 

 

 

 

 

 

"24 WEIHNACHTSGESCHICHTEN" 
von Ursel Scheffler, Manfred Mai, Dagmar Hoßfeld u. a. 

Shadow, die blaugraue Kartäuserkatze, saß auf der Gartenmauer. Sie versuchte zu begreifen, warum sie eine blaugraue Kartäuserkatze war. Warum sie auf der Gartenmauer saß. Und warum sie zu begreifen versuchte, dass sie eine blaugraue Kartäuserkatze war, die auf der Gartenmauer saß und … Nein, so ging das nicht. Die Gedanken drehten sich im Kreis. Shadow hörte das Rauschen von Flügeln über sich. Sie schaute auf, um zu sehen, welcher Riesenvogel da wohl im Anflug war. Was da neben  ihr auf der Gartenmauer landete, war aber kein Vogel. Es war eine schwarzweiß gefleckte Katze. Mit großen Flügeln. Auch schwarzweiß gefleckt. "Na so was", wunderte sich Shadow. "Unsereins hat bisweilen Flügel?" "Weißt du denn nicht, welche Zeit jetzt ist?", fragte die geflügelte Katze statt einer Antwort. "Natürlich weiß ich das", sagte Shadow. "Es ist Kalte-Pfoten-Zeit, Wenig-Sonne-Zeit, Kahle-Bäume-Zeit." "Es ist Weihnachtszeit", sagte die geflügelte Katze sanft. Shadow schüttelte verwundert den Kopf. „Doch nicht für uns Katzen." "Auch für uns Katzen", sagte die geflügelte Katze ebenso sanft wie bestimmt. "Und ich wurde extra zu dir geschickt. Du darfst dir etwas wünschen." Shadow schaute nachdenklich den vereinzelten Schneeflocken zu, die sich vom Wind treiben ließen. "Ich hätte schon einen Wunsch", sagte sie. "Ich möchte die Welt begreifen." "Wirklich?", fragte die geflügelte Katze und gab zu bedenken: "Auch täglich Lachs wäre möglich." "Die Welt begreifen", wiederholte Shadow. "Es sei", sagte die geflügelte Katze. "Frohe Weihnachten." Sie breitete die Flügel aus und flog über die Nachbargärten davon. Shadow, die blaugraue Kartäuserkatze, saß auf der Gartenmauer und wußte mit einem Mal ganz genau, warum sie eine blaugraue Kartäuserkatze war. Warum sie auf der Gartenmauer saß. Und warum sie zu begreifen versuchte, dass sie eine blaugraue Kartäuserkatze war, die auf der Gartenmauer saß und zu begreifen versuchte. 

 

Im Esslinger Verlag erschienen

"JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKMOTIVFÜHRER" 
von Michael Ende

Schnell lief Jim zur Landesgrenze hinunter. Da sah er Emma, die bereits im Wasser schwamm. Rittlings auf ihr saß Lukas der Lokomotivführer. Er hisste gerade ein Segel, dessen Mast er am Führerhäuschen befestigt hatte. "Lukas!", rief Jim atemlos. "Warte doch, Lukas! Ich bin doch da!" Lukas drehte sich erstaunt um und ein freudiges Lächeln glitt über sein breites Gesicht. "Weiß Gott!", sagte er. "Das ist Jim Knopf. Ich dachte schon, du wolltest lieber nicht mitkommen. Es hat schon vor einer ganzen Weile zwölf geschlagen." "Ich weiß schon", antwortete Jim. Er watete hinüber, ergriff Lukas’ Hand und schwang sich auf Emma hinauf. "Ich hatte nämlich den Brief vergessen, verstehst du? Darum musste ich noch mal zurück." "Und ich fürchtete schon, du hättest verschlafen", sagte Lukas und stieß dicke Rauchwolken aus seiner Pfeife. "Ich hab überhaupt nicht geschlafen!", beteuerte Jim. Das war ja zwar gelogen, aber er wollte vor seinem Freund nicht gern unzuverlässig erscheinen. "Wärst du wirklich einfach ohne mich abgefahren?" "Na ja", meinte Lukas, "eine Weile hätte ich natürlich schon noch gewartet, aber dann … Ich konnte ja nicht wissen, ob du dir’s inzwischen nicht anders überlegt hast. Wäre ja möglich gewesen, nicht wahr?" "Aber wir hatten’s doch abgemacht!", sagte Jim vorwurfsvoll. "Ja", gab Lukas zu. "Bin ja auch mächtig froh, dass du dich an unsere Abmachung gehalten hast. Jetzt weiß ich, dass ich mich auf dich verlassen kann. Übrigens, wie gefällt dir unser Schiff?" "Famos!", sagte Jim. "Ich dacht immer, Lokomotiven gingen im Wasser unter?" Lukas schmunzelte. "Nicht, wenn man vorher das Wasser aus dem Kessel herauslässt, den Kohlentender leer macht und die Türen kalfatert", erklärte er und paffte kleine Wölkchen. "Das ist ein Trick, den nicht jeder kennt." "Was muss man die Türen?", erkundigte sich Jim, der das Wort noch nie gehört hatte. "Kalfatern", wiederholte Lukas. "Das bedeutet, man muss alle Ritzen gründlich mit Werg und Teer abdichten, damit kein Tropfen Wasser durchsickert. Das ist sehr wichtig, weil durch das wasserdichte Führerhäuschen, den hohlen Kessel und den leeren Tender Emma nicht untergehen kann. Außerdem haben wir dadurch eine hübsche kleine Kajüte, falls es mal regnen sollte."


Im Thienemann Verlag erschienen

"KOMM MIT, WIR ENTDECKEN DIE JAHRESZEITEN" 
von Bianka Minte-König und Hans-Günther Döring

Julia freut sich besonders auf die Ferien mit den Eltern am Meer. Staunend stellt Lucas fest, dass das Meerwasser salzig schmeckt. Hinter hohen Sanddünen liegt ein herrlicher flacher Strand. Die Kinder können dort gefahrlos baden und Muscheln sammeln.
Lucas ist ein toller Baumeister. Mit Schaufel und Eimer türmt er große Mengen Sand zu einer riesigen Burg auf. Julia verziert sie mit Muscheln, Algen und Seegras.
Bei einer Schiffahrt entdecken sie auf einer Sandbank süße Seehunde und am Wattsaum hochbeinige Strandläufer mit roten Schnäbeln. Einem Fischkutter folgt kreischend ein Schwarm Möwen. Sie zanken sich um Fischbafall, den die Fischer ins Meer werfen. "Ganz schön frech", findet Julia. Auch die Kinder essen gerne Fisch. Lucas mag ihn besonders gerne gebraten und Julia liebt Brötchen mit Krabben.
Am Abend setzt die Ebbe ein und das Wasser geht zurück. Da finden die Kinder besonders schöne Muscheln, Krebse und Seesterne. In den Strandkorb gekuschelt schauen sie fasziniert der untergehenden Sonne zu.

 

Im Thienemann Verlage erschienen